Die Business Unit Manufacturer in der Presse:

Automobilwoche berichtet online

Pünktlich zu unserem erfolgreichen Auftritt auf dem zehnten Automobilwoche Kongress berichtet das führende Branchenmagazin ausführlich über PS‑Team. Lesen Sie mit freundlicher Genehmigung des Verlages den gesamten Text!

 

Foto: Eric Wirtz (Mitte) und Markus Blatt (rechts) im Gespräch mit einem Teilnehmer des zehnten Automobilwoche Kongress in Berlin

Prozessdienstleister: PS‑Team gewinnt PSA für sich

Der auf strikte Effizienzsteigerungen bedachte PSA-Konzern vollführt nun auch in seinem Dokumentenhandling eine Straffung aller Prozesse. Die deutsche Importeursgesellschaft PSA Deutschland GmbH hat den Prozessedienstleister PS‑Team mit dem Handling der gesamten Händlerkorrespondenz beauftragt. PSA hofft auf Einsparungen durch Skaleneffekte.

Für PS‑Team-Geschäftsführer Heinz Moritz ist der neue Kunde ein Beleg für den Nutzen der digitalen Konsolidierung von Geschäftsprozessen. "Da PSA-Mitarbeiter die Papiere nicht mehr von Hand sortieren müssen, sinkt ihr Aufwand. Über das Archivsystem auf geschützten Servern können sie sich jederzeit darüber informieren, wo sich die einzelnen Dokumente befinden."


PSA-Kommunikationschef Stephan Lützenkirchen erwartet klare Vorteile für den Importeur: "Indem wir den Versand bündeln, erzielen wir Skaleneffekte, die sich zu signifikanten Einsparungen summieren."

Lützenkirchen ist mit den bisherigen Ergebnissen der Kooperation sehr zufrieden: "Die gesamte Herstellerwelt steht unter einem hohen Kostendruck. Durch die Brille der PS‑Team-Spezialisten konnten wir enorme Einsparpotenziale in unseren Supportprozessen identifizieren." Der Importeur ermöglicht nun auch den angebundenen Autohäusern, die optimierten Prozesse in Anspruch zu nehmen und dadurch Einsparungen zu erzielen.

4000 Schnittstellen für alle Fälle

Weitere Kosteneinsparungen durch digitale Zulassung

PS‑Team besteht schon seit 30 Jahren und agierte bislang weitgehend im Verborgenen. Mit der zunehmenden Digitalisierung aller Prozesse im Automobilgeschäft setzt der Prozessdienstleister darauf, nochmals deutlich bessere Effizienzsteigerungen beim Handling von Dokumenten aller Art bieten zu können.

"Zu unseren Kunden zählen praktisch alle bekannten Autovermieter, die Deutsche Post und die Deutsche Bahn, die Telekom, Lidl, Bosch und viele andere namhafte Großunternehmen", sagt Geschäftsführer Heinz Moritz im Gespräch mit der Automobilwoche. "Besonders effizient sind wir eben immer dort, wo besonders große Mengen an Dokumenten anfallen."

Kerngeschäft des Dienstleisters ist das Handling von Fahrzeugdokumenten aller Art. Das Unternehmen verwaltet für seine Kunden inzwischen mehr als 2,7 Millionen solcher Dokumente. Eingelesen werden die Originaldokumente mittels sehr zuverlässiger OCR-Leseverfahren. Auf den Servern von PS‑Team werden dadruch mittlerweile täglich bis zu 12.000 Vorgänge getätigt. Jährlich verantworten die Dokumenten-Spezialisten die Registrierung und Stilllegung von 750.000 Fahrzeugen mit den dazugehörigen Zulassungsbescheinigungen.

Damit die Dienste von wirklich jedem potenziellen Kunden genutzt werden können, hat der Dienstleister bislang mehr als 4000 unterschiedliche Schnittstellen selber entwickelt.

Moritz hofft nach dem Geschäft mit PSA Deutschland, weitere Autohersteller und Importeure als Kunden zu gewinnen. Neben PSA bestehen auch Verträge mit Opel, Hyundai, Kia und BMW. Bislang macht das Geschäft mit diesen Kunden aber noch weniger als 15 Prozent des Gesamtumsatzes von PS‑Team aus.

Moritz hofft, dass in spätestens drei Jahren auch alle deutschen Fahrzeug-Zulassungsstellen ihre Vorgänge vollständig digitalisiert haben. "Das wäre für alle Beteiligten eine große Erleichterung und würde deutliche Kosteneinsparungen bringen."

Bislang ist dies erst in einer Minderheit der Zulassungsstellen der Fall. Dies ist übrigens auch ein Grund dafür, weshalb alle Fahrzeuge des Autovermieters Sixt ein Münchener Kennzeichen tragen, Europcar-Fahrzeuge ein Hamburger Kennzeichen und der Vermieter Buchbinder ein Euskirchener Kennzeichen.

Moritz sieht Potenzial für Synergien im Dokumentenhandling in weiteren Bereichen des Automobilgeschäfts, die über die Zulassung hinausgehen. So gebe es Projekte, die sich mit den Themen Rückrufe, Kundenaktionen, dem Gebrauchtwagengeschäft sowie mit weiteren Bereichen im Finanzierungsgeschäft befassen.

Quellenangabe:

Dieser Artikel ist am Samstag, den 12. November 2016, auf www.automobilwoche.de erschienen.

Fotos:

Copyright: José Poblete/Automobilwoche